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- 21. Oktober - 4. November - Streik der Arbeiterinnen der Textilbetriebe in ¯yrardów, hervorgerufen durch die schreckliche Lage der Lebensmittelversorgung der Stadt.
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- 28. Oktober - ein einstündiger Warnstreik „Solidarität” im ganzen Land, dazu wurde aufgrund des gefährlichen Zustands der Gewerkschaft und der Gesellschaft aufgerufen.
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J. W. (Arbeiterin der Leinenstoff-Betriebe in ¯yrardów, allein erziehende Mutter von zwei Kindern, Mitglied der „Solidarno¶æ”):
Ich wohne im Haus der Fabrik, wie vor langer Zeit. […] Das Zimmer hat zusammen mit der Che 21 m². Die Toilette ist im Freien, in der Ecke ein Kachelofen, das Wasser auf dem Flur. Ein Kind in der Schule, das andere in der Vorschule. Wenn das eine Kind die Hausaufgaben macht, spielt das andere und stört es. Ich störe sie auch, denn in dem einen Zimmer koche ich, wasche ich. Der ältere Sohn, der elfjährige, sorgt sich um den jüngeren sechsjährigen. Er führt ihn in die Vorschule, dann wieder nach Hause.
Die Kinder tragen Turnschuhe, und hier regnet es viel. Ich kann keine Schuhe kaufen, auch keine Schneestiefel. Ich gehe selbst in Lumpen, in aufgerissenen Strumpfhosen. Es gibt kein Fleisch, aber warum gibt es keine Seife, keine Schuhe, keine Kleidung? Es arbeiten doch alle. Wir arbeiten alle, obwohl ich schon keine Kraft mehr dazu habe.
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 Menschenschlangen vor den Lebensmittelläden und leere Regale –– der tägliche Alptraum jener Zeit (Foto: ADM / PAP).
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 Im Herbst 1981 brach die Lebensmittelversorgung in Polen fast im gesamten Landesmaßstab zusammen. Das Reglamentationssystem funktionierte praktisch nicht (Sammlungen des Museums dee Unabhängigkeit).
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