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- 20. November - Die Behörden nehmen einen Drucker von „Solidarität”, Jan Naro¿niak, fest, der eine geheime Anweisung des Generalstaatsanwaltes über die Arten der Bekämpfung von „antisozialistischer Tätigkeit”, u. a. bei der Unabhängigen Selbstverwalteten Gewerkschaft „Solidarität”, vervielfältigt hat. Nach ein paar Tagen Spannung, die durch die Streikbereitschaft entstanden ist, geben die Behörden nach und lassen den Festgenommenen frei.
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- 1. Dezember - Das Kommando der polnischen Armee wird über eine Umgruppierung der Truppen des Warschauer Paktes in die Nähe der wichtigsten polnischen Städte informiert. Landesweit wächst die Angst vor einer blutigen Intervention.
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- 3. Dezember - Der US-Präsident Jimmy Carter warnt die UdSSR vor den Konsequenzen einer Militärintervention in Polen.
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- 10. Dezember - Es beginnen die Manöver des Warschauer Paktes, aber keine einzige fremde Division greift in Polen ein.
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Lech Wa³êsa:
Ich wusste, dass man säen muss, solange man es kann, man soll dabei nicht über die Ernten denken, da das Korn, das auf dem Acker gesät wird, im Boden überleben und nicht in einer Scheune verbrennen wird, das Feuer wird es nicht verzehren - dieses Korn wird früher oder später einen Keim treiben. Darin liegt die Ursache meiner intensiven Menschenkontakte in dieser Zeit: Ich habe mir die Zeit nicht gespart, um zum hundertsten Mal dieselben Fragen zu klären, ich habe meine Zeit und Gesundheit nicht für die erschöpfenden Rundreisen in die Regionen gespart. Ich habe versucht, überall zu sein.
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Jacek Kuroñ (Berater der „Solidarität”):
Landesweit erwachte die Gesellschaft, jeder hat sich wie ein Hausherr gefühlt, jeder wollte etwas tun. Wie Pilze aus der Erde wurden Ausschüsse und Komitees gegründet, die nach unterschiedlichen Schlüsseln und Kompetenzen einberufen wurden, was in Zukunft viele Probleme herbeiführen sollte. Diese auf Anhieb registrierten Komitees und Ausschüsse haben die Führung von Wa³êsa und Danzig zwar anerkannt, wollten aber völlig selbständig sein, ohne sich an die von dort erteilten Anweisungen und Anordnungen zu halten. Das ist die Eigenartigkeit dieser Bewegung, die von unten an wächst.
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 Hunger nach Information — vor der freien Druckerei der „Solidarno¶æ” (Foto: K. Capa³a).
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 Plakat mit der Fordferung nach Freilassung des Druckers Jan Naro¿niak. Aufschrift: „Heute Naro¿niak, morgen Wa³êsa”. November 1980.
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