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- Dem überbetrieblichen Streikkommitee (MKS) gehören mehr als 500 streikende Betriebe an.
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- Während der Gespräche in Stettin lehnt der Regierungsvertreter die Forderung ab, freie Gewerkschaften zu schaffen.
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In der Danziger Werft anwesende Journalisten:
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Wojciech Adamiecki:
Dieses Tor hat die Menschen nicht getrennt, sondern verbunden. Auf der einen Seite standen die Dockarbeiter, auf der anderen war die Stadt. Auf der einen Seite die Ehemänner, auf der anderen die Ehefrauen und Kinder. Die streikenden Arbeiter gingen aus dem Tor hinaus, begrüssten die Kinder, die oft klein waren, noch im Kinderwagen. […] Man fühlte, dass hinter diesen Toren eine völlig andere Welt war, dass dort andere Gesetze gelten. Das ist überhaupt nicht zu beschreiben. Ich stand dort und schaute. Ich befand mich an der Grenze zu einer anderen Welt.
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Tadeusz Knade:
Dort fühlte man Erhabenheit, dort fühlte man Freude, Hoffnung, Ernsthaftigkeit und Würde. So war es in der Werft und in der Stadt. Trotz riesiger Schwierigkeiten gab es einen unwidersprochenen, allgemein verbreiteten Applaus für die streikende Belegschaft. Die Leute waren erschöpft, aber nicht so erschöpft, wie sie bei der Situation vor dem Streik waren. Sie meinten: „Soll passieren, was will, aber der Streik soll weiter andauern, denn weiterleben wie bisher ist undenkbar.“
Und es ist etwas Wunderbares in unserem Land geschehen, die Leute hatten ein ehrliches Lächeln im Gesicht, man sah bei ihnen eine Ernsthaftigkeit, ein Wohlwollen und eine Reife, wie sie sich gegenseitig behandelten. […]. Das waren einmalige Tage.
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Ryszard Kapu¶ciñski:
Einen gigantischen Eindruck machte der Blick auf das Meer in der Nacht. Durch die stillstehenden Hafenkräne konnte man die Lichter von Dutzenden von Schiffen sehen, die darauf warteten, in den Hafen einzulaufen. Dieser Blick breitete sich kaum ein paar Dutzend Meter von dem Saal aus, wo wir saßen, der zentrale Ort in dem ganzen Geschehen. Dass die Bucht mit den stehenden Schiffen zu uns durchschimmerte, gab uns das Gefühl von der riesengroßen Kraft, die der Streik hatte. Da stand doch ganz Polen still.
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 Lech Wa³êsa spricht am Tor der Werft (Foto: Karta).
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 Bewohner der Dreistadt Gdañsk-Gdynia-Sopot hinter dem Tor der Werft (Foto: M. Osiecki).
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