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- Im Politbüro des Zentralkommitees der kommunistischen Partei in der Sowjetunion wird eine spezielle Kommission betreffend Polen einberufen.
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- Die „Dreistadt” (Danzig/Zoppot/Gdingen) ist telefonisch noch abgeschnitten, aus diesem Grund führt das überbetriebliche Streikkommitee (MKS) mit der Regierungskommission keine Gespräche.
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- In Stettin streiken 142 Betriebe; es findet eine weitere Gesprächsrunde mit Vertretern der Regierung statt.
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- Die erste offizielle Zeitung informiert über das Bestehen des Danziger Streikkommitees (MKS) und darüber, dass 21 Forderungen gestellt wurden.
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Mariusz Wilk (Oppositioneller aus Wroc³aw, Co-Autor des „Informativen Streikbulletin Solidarno¶æ”):
Wir machten diese Zeitung zu zweit [ich zusammen mit Konrad Bieliñsk]. Wir kommentierten die Ereignisse aus dem Beratungsraum, wir druckten Erklärungen und andere Dokumente. Eigene Texte gab es nicht viele. Wir haben uns nur auf Kommentare beschränkt. Es gab keine Zeit zu schreiben. Ich wandte mich an Berufsjournalisten mit der Bitte um Hilfe, die redeten sich aber alle mit Zeitmangel heraus. […]. Fast in jeder Nummer druckten wir Gedichte ab, die während des Streiks entstanden. Eines von ihnen schrieb die junge Frau, die die Texte für uns mit der Schreibmaschine abtippte. Wir machten das, damit diese Zeitung Eigentum der Arbeiter wurde, damit sie sich als Mitbetreiber der Zeitschrift fühlten, damit das nicht so aussah, als käme da einer aus Warschau, ein zweiter aus Breslau, und die würden da irgendeine Zeitung machen. Und sie hatten das Gefühl, an das Bulletin eng gebunden zu sein. Das war ganz einfach ihre Zeitung.
Um diese Zeitung herausgeben zu können, mussten wir in die Werftdruckerei einbrechen, denn dort gab es den Offsetdruck. Zur besten Zeit, als wir wirklich Hochbetrieb hatten, machten wir eine morgendliche und eine nachmittägliche Nummer. Jede mit der Auflage von 80 Tausend Exemplaren. Und sie gingen weg wie die warmen Semmeln.
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 Freie Druckerei in der Werft (Foto: Trybek / Karta).
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 „Streik-Informationsbulletin der «Solidarno¶æ»” — die wichtigste Informationsquelle für die Streikteilnehmer.
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